Das könnte den Herren der Welt ja so passen. Kanzel und Orgel predigen über Psalm 113

Psalm 113
Hallelujah (lobpreiset den HERRN).
Lobpreist, ihr Diener des HERRN,
lobpreist den Namen des HERRN.
Der Name des HERRN sei gesegnet
von nun an bis in Ewigkeit.
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang
sei gelobpriesen der Name des HERRN.
Der HERR ist erhaben über alle Nationen
und seine Herrlichkeit über die Himmel.
Wer ist dem HERRN gleich, unserem Gott,
der hoch droben thront,
der tief hinunterschaut
auf Himmel und Erde!
Der aus dem Staub den Geringen aufrichtet,
aus dem Kot den Armen erhebt,
um ihn neben Edle zu setzen,
neben die Edlen seines Volkes.
Der der Kinderlosen Hausrecht gibt
als fröhliche Mutter von Kindern.
Hallelujah (lobpreiset den HERRN).

Liebe Gemeinde

Im französischen St. Omer hat die 26-jährige Marion H. mit blossen Händen einen tollwütigen Schäferhund erwürgt. Das Tier war über ihre beiden Kinder, den zweijährigen Alexander und die vierjährige Anna, hergefallen, die vor dem Haus gespielt hatten. Als die Mutter von einem Einkauf zurückkam, verbiss sich der Schäferhund gerade in ihren Sohn, der schreiend und blutend am Boden lag.
Der Hund sprang auch auf Marion H. zu, um sie anzugreifen. Obwohl sich die junge Frau hätte in Sicherheit bringen können, blieb sie stehen. Sie bekam die Kehle des Tieres zu fassen und erwürgte ihn. Der Zweijährige war bereits tot, als der Notarzt eintraf, die Vierjährige erlag wenige Stunden später ihren Verletzungen. Die Mutter wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie kurze Zeit später an Tollwut starb.
Ungefähr so würde die Begebenheit heute in der Zeitung stehen, die der Dichter und Dramatiker Heinrich von Kleist zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter dem Titel “Mutterliebe” im Berliner Abendblatt veröffentlicht hatte. Eine Geschichte, die genau beschreibt, was Mutterliebe nach Ansicht der meisten Menschen ausmacht: selbstlose Aufopferung für die Kinder. Seit Jahrtausenden inspiriert diese Liebe nicht nur Literaten und Künstler.
Aus wissenschaftlich nüchterner Perspektive betrachtet ist Mutterliebe ein «Trick» der Natur, Frauen dazu zu bringen, sich Tag für Tag und Nacht für Nacht um ihren Nachwuchs zu kümmern: das Baby mit höchstem Einsatz zu beschützen, es mitten in der Nacht zu füttern, dem eigenen Schlafbedürfnis zum Trotz, und durchschnittlich 4500-mal pro Kind die Windeln zu wechseln. Dennoch ist Mutterliebe beim Menschen nicht nur naturgegeben. Sie ist nicht vom Tag der Geburt an einfach da, sondern entsteht erst zwischen Mutter und Kind.
Aus der Tierwelt ist Verhaltensforschern diese sensible Phase unmittelbar nach der Geburt bekannt, in der Mutter und Kind aufeinander geprägt werden. Nimmt man zum Beispiel einer Schafmutter gleich nach der Geburt ihr Lamm weg und gibt es ihr nur wenig später zurück, verscheucht sie es wie einen Fremdling. Ebenso spielt die Phase nach der Geburt beim Menschen eine wichtige Rolle. Das zeigt sich unter anderem in Situationen, in denen Babys vertauscht wurden: bekannt ist ein solcher Fall aus einem israelischen Krankenhaus. Die Mütter hatten die falschen Kinder zwei Wochen lang bei sich zu Hause gehabt. Als sie zu einer Nachuntersuchung ins Krankenhaus kamen, bemerkte man den Irrtum. Man beeilte sich, die Babys wieder ihren richtigen Müttern zurückzugeben. Diese hatten jedoch beide eine so intensive Bindung an das Kind entwickelt, das sie in den ersten zwei Wochen betreut hatten, dass sie es nicht hergeben wollten.

Offenbar ist unsere Welt von einer bestimmten Kraft geprägt. Diese Kraft oder Energie ermöglicht erst das Leben, wie wir es kennen. Die Freude, Leben zu schenken und weiterzugeben. Die Kraft, das Leben weiterzuführen. Diese Kraft zeigt sich beispielsweise als Mutterliebe. Von dieser Kraft singt auch unser 113. Psalm. Er eröffnet das Ägyptische Hallel. Der Psalm könnte die Überschrift tragen: «Von der Weltordnung.» Das oberste Prinzip garantiert die Ordnung des Universums. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Vom Anfang der Welterschaffung bis in die fernste Zeit, von jetzt bis in die Ewigkeit. Die Bibel nennt dieses oberste Prinzip Gott. Name des HERRN. In ihm steckt die Energie, die Kraft, die uns und unsere Welt, wie wir sie kennen, geschaffen, ins Leben gerufen hat und erhält. Alles lobt Gott. Alles ist ihm Diener. Alle Nationen, alle Völkerstämme sind Diener. Auch die grossen Kulturnationen, die Reiche der Alten Welt, die Weltherrscher, das Reich der Pharaonen, die Reiche Mesopotamiens, Assur und Babylon, die Perser, die Griechen und die Römer – sie alle dienen dieser grossen Weltordnung. Ihr Aufstieg und Fall ist in ihrem Plan, gehorcht ihrer Gravitation durch die Zeiten und Kontinente. Ja wer ist diesem HERRN gleich? Er ist erhaben hoch über allen Völkern auf seinem Thron. Und zum Zeichen dieser Weltordnung lässt er die Sonne aufgehen jeden Tag auf ihrer Bahn, ein erhabenes Schauspiel besonders in südlichen Ländern. Erhaben die Religion, welche dieser Kraft beim Namen nennen kann, die Gottesverehrung, welche ihr Geheimnis ausspricht: Hallelu-Jah!
Bis hierhin singt der Psalmist ein orientalisches Loblied auf den Herrscher. In Indien festigte sich damals das Kastensystem; in Griechenland hat Platon zur Hochblüte der Philosophie beigetragen, nicht zuletzt auch mit der Darstellung eines Staatsideals, der Politeia, in dem jedem Stand sein fester Platz zugewiesen wurde und jedem Menschen sein vom Schicksal zugeteilter Stand, vom Handwerker und Bauern über den Krieger und Wächter bis zum Philosophen – im Unterschied zu diesen sagen wir einmal „staatstragenden“ Gedankengebäuden haben wir es in unserem Psalm mit Ideen zu tun, die sehr viel gesellschaftspolitischen Zündstoff hegen. Sie stellen das Gefüge ihrer eigenen Gesellschaft auf eine Weise in Frage, wie man das wohl als einzigartig bezeichnen darf. Diese Kraft, dieses Prinzip wendet sich unvermittelt und ganz aus sich selber nach unten. Hoch droben thront er – und tief hinunter schaut er. Auf Erde und Himmel, auch auf den Himmel schaut er hinunter, so hoch ist er erhaben. Aber er gefällt sich nicht in dieser Erhabenheit, er richtet den Geringen aus dem Staub auf.
Gott handelt in der Geschichte seiner Welt auch gegen die Ordnung, die wir als göttliche Ordnung erkannt haben. Auch im alten Orient fielen Reiche, stiegen Neulinge aus unbedeutenden Geschlechtern auf, eroberten sich einen Platz in der obersten Gesellschaftsschicht. Wenn das vorkam und wenn Gott wirklich im Regiment sass, dann gehörte das offenbar auch zu seinem Herrschaftsprinzip. Dann war die andere Ordnung auch eine göttliche Möglichkeit. Dann hatte Gott selber nicht nur Wirklichkeitssinn, sondern dann hatte Gott auch einen Möglichkeitssinn. Zündstoff ist diese Erkenntnis! Zündstoff, wenn wir die Konsequenzen ernst nehmen.
Aber genau dieser Zündstoff ist es, was unseren Psalm beim näheren Anschauen auch so interessant macht, dass er es nicht verdient, einfach so als orientalisches Loblied überlesen zu werden, sondern es wirklich wert ist, unsere volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Was uns heute schon fast wie ein kommunistisches Pamphlet vorkommen muss, das war zu seiner Zeit gar nicht harmlos. Damals waren die Gesellschaftsstrukturen viel undurchlässiger. Wer als Sklave geboren wurde, blieb ein Leben lang zum Sklavendienst verurteilt, wer in einer Adelsfamilie auf die Welt kam, hatte sein Nest gemacht für immer. So kann man eigentlich sagen: Damals konnte man diese Verse noch viel weniger als Beschreibung der Wirklichkeit bezeichnen, als sie es uns heute vorkommen müssen! Damals schienen sie noch viel weniger die Erfahrung der Menschen mit Gott zu spiegeln als heute!

Orgelintermezzo: «Das könnte den Herren der Welt ja so passen, wenn hier auf der Erde stets alles so bliebe, wenn hier die Herrschaft der Herren, wenn hier die Knechtschaft der Knechte so weiterginge wie immer, so weiterginge wie immer.»

Woher kommt nun diese revolutionäre Kraft in unseren biblischen Psalm? Er gipfelt in der Aussage: «Der der Kinderlosen Hausrecht gibt als fröhliche Mutter von Kindern.» Wörtlich heisst es hier: Die Sprossenlose. Wie eine Pflanze ohne Knospen. Sie erhält Hausrecht als fröhliche Mutter von Kindern. Ausgerechnet in der Kinderlosigkeit lässt der Psalm uns nach der göttlichen revolutionären Kraft suchen. Wir haben eingangs den Lobgesang der Hanna miteinander im Wechsel gebetet. Der Lobgesang der Hanna ist ein Psalm ausserhalb des Psalters und wird auch als Danklied, als Lobgesang oder Magnificat der Hanna bezeichnet. Es handelt sich ursprünglich um einen kultischen Lobeshymnus, der in die Erzählung von der Geburt des späteren Propheten und Königsmachers Samuel eingefügt wurde. Dieses Lied gleicht unserem Psalm 113 und wird seinerseits im Lobgesang der Maria, dem Magnificat, aufgenommen.
Hanna ist die erste Frau Elkanas. Sie war zunächst unfruchtbar, während Elkanas zweite Ehefrau Peninna Kinder bekommen konnte. Deswegen wurde Hanna von Peninna gekränkt und gedemütigt. Elkana zog jedes Jahr mit seinen Frauen nach Schilo, um dort JHWH Opfer darzubringen. In Schilo betete Hanna zu JHWH, weinte und gelobte, wenn ihr ein Sohn geschenkt würde, ihn JHWH zu überlassen. Dabei wurde sie vom Priester Eli beobachtet, welcher sie zunächst wegen der Bewegung ihrer Lippen für betrunken hielt, ihr dann aber die Erfüllung ihrer Bitte ankündigte. Hanna bekennt, dass Gott die Wirklichkeit umkehren könne, dass Gott arm und reich mache, ja den Geringen aus dem Kot erhebe und neben die Fürsten seines Volkes setze. Die Unfruchtbare habe sieben Kinder geboren und die viele Kinder hatte, sei verwelkt. Gott tötet und macht lebendig, denn nicht durch seine eigene Kraft komme der Mensch empor. Es ist diese Erfahrung, welche uns ganz nahe an das Geheimnis von Gottes Wirken führt. Es ist diese Erfahrung, die Gottes Möglichkeitssinn in unserem Alltag in aller Schärfe und fast unausweichlich Raum schafft.
Simone Rüedi ist eine zierliche Frau. Es würde viele überraschen, dass sie beim Segeln leidenschaftlich gern den Naturkräften trotzt.
Am Esstisch mit Blick auf den Bodensee erzählt sie, dass das Segeln für sie eine der vielen Strategien war, sich mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch zu versöhnen. «Auf dem Boot muss man jeden Moment präsent sein und hat keine Zeit zu grübeln», sagt die 50-Jährige im srf-Interview.
Erst mit Mitte 30 kam ihr Kinderwunsch auf. Simone Rüedi hatte zuvor auf dem zweiten Bildungsweg Psychologie studiert und wollte Fuss fassen in der Berufs- und Laufbahnberatung. Etwas aber fehlte. Das Arbeitsleben erfüllte sie nicht ganz. «Etwas in mir schlummerte. Ich hatte das Gefühl, ich würde es bereuen, wenn ich mich jetzt nicht entscheide, mit meinem Mann noch eine Familie zu gründen.»
In der Schweiz haben aktuell rund ein Viertel der Frauen zum Zeitpunkt ihrer Menopause keine Kinder. Eine grosse Minderheit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben Unfruchtbarkeit sind das etwa eine fehlende Beziehung oder die unterschiedlichen Vorstellungen eines Paars. Auch die sexuelle Orientierung kann (muss aber nicht) ein Hindernis sein. Andere entscheiden sich bewusst gegen Kinder, weil sie keinen Kinderwunsch haben. Auch ökologische Gründe werden neuerdings angeführt.
«Das könnte den Herren der Welt ja so passen, wenn erst nach dem Tode Gerechtigkeit käme, erst dann die Herrschaft der Herren, erst dann die Knechtschaft der Knechte vergessen wäre für immer, vergessen wäre für immer.»
Den Text dieses Liedes hat der Schweizer Pfarrer und Schriftsteller Kurt Marti 1970 geschrieben. «Das andere Osterlied» nannte er es. Und die Melodie zu dem österlichen Protestlied nimmt überraschend den wohl ältesten und jedenfalls bekanntesten Osterchoral auf: „Christ ist erstanden“.
Das Vorhaben von Simone Rüedi blieb ohne Erfolg. Es folgten medizinische Abklärungen, Hormonbehandlungen, In-vitro-Fertilisation. Die Zeit war begleitet von Hoffnung, Enttäuschung und Frustration. Nach zwei Versuchen der künstlichen Befruchtung hatte Simone Rüedi dafür keine Kraft mehr und brach die Behandlungen ab. Sie dachte: «So kann ich mich aktiv damit auseinandersetzen und mich darauf einstellen, ein Leben ohne Kind zu führen.» Doch zuerst folgte ein langer, dunkler Tunnel.

Orgelintermezzo. J.S.Bach: «Christ lag in Todesbanden» BWV 695a

In der Bibel wimmelt es nur so von Frauen, die um ihre Fruchtbarkeit ringen, die ihre Jahre mit der Demütigung verleben, keinen Kindern Leben schenken zu können und sich mit ihrem Platz in der patriarchalen orientalischen Grossfamilie oder Sippe schamhaft am Rand abfinden müssen. Viele lassen ihre Hoffnung fahren. Gekreuzigte Frauen der Heilsgeschichte. Wahrscheinlich widerspiegelt die Heilige Schrift hierin einfach das nackte Leben in der damaligen Wirklichkeit. Zu dieser Wirklichkeit gehörte auch die Angst der Mädchen, nicht fruchtbar zu sein und keinen Mann zu finden, um ihren Beitrag zur Weitergabe des Lebens leisten zu können. Dem göttlichen Plan für diese Welt nicht zu genügen. Und die Angst davor regiert die damalige Gesellschaft mit gnadenloser Hand. Die Herren, die mit dem Tod uns regieren, haben heute andere Kulturtechniken bis hin zu den Fruchtbarkeits- und Schönheitskliniken unserer Zivilisation.
Dass gerade die Mutter des Messias unseren 113. Psalm aufnahm und mit ihren Worten zu ihrem Magnifikat umdichtete, mag auf den ersten Blick dazu verführen, anzunehmen, dass da eine ganz junge werdende Mutter im Überschwang ihrer versprochenen Nützlichkeit das Gotteslob angestimmt habe. Überwältigt von der Freude und Aussicht, dem Erlöser Israels und dem Licht aller Völker das Leben zu schenken: «Hoch hebt den Herrn mein Herz und meine Seele!»
Bei näherer Betrachtung scheint es mir aber viel wahrscheinlicher zu sein, dass auch die Mirjam des Neuen Bundes wie schon ihre Schwestern des Alten Bundesvolks von etwas ganz anderem überwältigt sind. Von der Kraft Gottes. Von Gottes Möglichkeitssinn, der alles übersteigt, was wir ihm als Wirklichkeit zuschreiben. Dort wo ihre eigene Kraft versagt. Da bricht sich diese andere Kraft ihre Bahn. Vielleicht ist es das, was Frauen in ihrer Schwangerschaft ohnehin erleben. Sicher aber in der ausbleibenden Erfüllung. Und Maria gemäss ihrem eigenen Zeugnis vor dem Gottesboten weiss von keinem Manne, dem sie diese Schwangerschaft verdanken könnte. Was für eine Schande! Noch schlimmer als unfruchtbar zu sein ist es ausserhalb der Eheordnung schwanger zu werden. Mit der Steinigung bedroht sind Mutter und Kind. Vor der drohenden Schmach dieser anderen Seite ihrer Frauenrolle ruft sie mit den Worten ihrer jüdischen Tradition und wie Hanna, die Prophetenmutter, und die Sprossenlose des 113. Psalm, mit dem Hausrecht einer fröhlichen Mutter von Kindern beschenkt, Gottes Kraft an. Noch einmal wird Maria keine andere Wahl haben als diesen Möglichkeitssinn Gottes anzurufen: als ihr gemarterter Sohn nicht im Grab verwest, sondern sich die Botschaft seiner Auferweckung in Gottes Leben herumspricht. «Doch ist der Befreier vom Tod auferstanden, ist schon auferstanden und ruft uns nun alle zur Auferstehung auf Erden, zum Aufstand gegen die Herren, die mit dem Tod uns regieren, die mit dem Tod uns regieren.»

Zwischenspiel Orgel. J.S.Bach: «Meine Seele erhebt den Herren». Fuge über das Magnificat

Vor den Türen deiner Welt stehst du allerzeiten,
Gott und Gast, dem wir bestellt, Herberg zu bereiten.
Und nur eins war, was dich trieb, Liebe, nichts als Lieben.
Was die Welt dir schuldig blieb, das hat dich getrieben.
Lass uns dich nicht draussen stehn, warten nicht vergebens.
Eile bei uns einzugehn, komm, du Herr des Lebens.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als jede Vernunft, bewahre eure Herzen und Gedanken in Jesus Christus. Amen.

1. Das könnte den Herren der Welt ja so passen,
wenn erst nach dem Tode Gerechtigkeit käme,
erst dann die Herrschaft der Herren,
erst dann die Knechtschaft der Knechte
vergessen wäre für immer,
vergessen wäre für immer.

2. Das könnte den Herren der Welt ja so passen,
wenn hier auf der Erde stets alles so bliebe,
wenn hier die Herrschaft der Herren,
wenn hier die Knechtschaft der Knechte
so weiterginge wie immer,
so weiterginge wie immer.

3. Doch ist der Befreier vom Tod auferstanden,
ist schon auferstanden und ruft uns nun alle
zur Auferstehung auf Erden,
zum Aufstand gegen die Herren,
die mit dem Tod uns regieren,
die mit dem Tod uns regieren.
Pfr. Roland Diethelm und Prof.  Andreas Marti VDM

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